Vortrag Jens Stender Thema "Enkeltrick" am 13.03.2025
Frauke Thode begrüßt die anwesenden LandFrauen und den Referenten Jens Stender.
Nach einem kleinen Imbiss beginnt Jens Stender mit seinem Vortrag. Er stellt sich kurz vor, berichtet von seinen Tätigkeiten. Er ist seit 10 Jahren ehrenamtlich tätig als Sicherheitsberater der Senioren, außerdem Stadtführer bei der Stadt Eckernförde und ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Green Screen.
„Senioren werden selten Opfer einer Straftat; sogar sehr viel seltener als Kinder.
Dies liegt im Wesentlichen darin begründet, dass sich der Bewegungsradius im Alter verringert.
Das ist das positive an dem Seniorenalter!
Das negative ist, dass Senioren eher Opfer einer Straftat mit großen Geldbeträgen werden als junge Menschen. Das wesentliche sind die Schockanrufe mit ausgedachten Geschichten,
bei denen sie sich als Kinder oder auch Enkelkinder ausgeben. Die Betrüger bleiben hartnäckig und geben nicht auf. Ist das Geld überwiesen, ist es häufig zu spät, da es schnell auf ausländische Konten verschoben wird. Wenn die Kundin oder der Kunde merkt oder den Verdacht hat, Opfer eines Betruges geworden zu sein, sollte umgehend die Bank oder Sparkasse kontaktiert werden. Möglicherweise ist die Überweisung noch zu stoppen, schnell sein lohnt sich. Ansonsten bleibt nur noch der Weg der Klage.
Bei Anrufen, deren Nummern man nicht zuordnen kann, soll man sich immer nur mit „hallo“ melden.
Noch ein Hinweis von Jens Stender wie man sich vor Taschendiebstahl schützen kann. Niemals das Portemonnaie und die Handtasche unbeaufsichtigt im Einkaufswagen liegen lassen. Scheckkarte nicht zusammen mit dem Pin aufbewahren.
Die Polizei setzt landesweit auf Prävention und Aufklärung.
Am Ende gibt es noch eine kleine plattdeutsche Geschichte zum Schmunzeln.
Ruth Schröder
Besichtigung des sh:z Medienzentrums in Büdelsdorf am 13.02.2025
Etwas Besonderes stand auf dem Programm, Hilde Schlotfeldt hatte eine Führung im sh:z Medienzentrum für die LandFrauen gebucht.
18 Mitglieder fuhren in Fahrgemeinschaften nach Büdelsdorf. Um 14:00 Uhr erwartete uns ein Mitarbeiter zur Führung.
Zur Einführung gab es einen Film und viele Informationen. Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag vereint 15 Tageszeitungen und 4 Wochenblätter zu lokaler Nachrichtenkompetenz und überregionaler Themenvielfalt. Der sh:z gehört mit mehr als 450 Mitarbeitern und modernem Druckzentrum in Büdelsdorf zu einem der größten Zeitungsverlage im Norden.
Die Zeitungsartikel erscheinen Montags bis Samstags in einem Verbreitungsgebiet, welches
sich fast über das ganze Bundesland Schleswig – Holstein erstreckt.
Der sh:z behält mit einem medialen Portfolio die Zukunft fest im Blick. In der Tradition als Zeitungsverlag, aber auch als kreativer Werbepartner und zuverlässiger Druckerei Dienstleister ist der Zeitungsverlag Partner für Information, Wirtschaft und Werbung im Norden.
Nach dem Filmvortrag ging es auf einen Rundgang zur Produktion. Von der Brüstung hatte man einen weiten Überblick über die großen Hallen. Noch standen die Bänder still, da die Zeitungen erst am Abend gedruckt werden.
Ein Band lief für die Werbungsbroschüren. Nur wenige Arbeiter waren im Einsatz. Die Führung ging auch in das Papierlager, wo riesige Rollen gelagert werden.
Es war eine gelungene Veranstaltung, für alle sehr interessant, informativ und mit neuer Sicht auf die Herstellung der Heimatzeitung.
Nach einer kleinen Erfrischungspause, versorgt mit Infomaterial, ging es zurück nach Hause.
Ruth Schröder
Vortrag Bonbon Kocherei am 25. Januar 2025 - EMTV–Heim, Noorwanderweg, Eckernförde
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung begrüßt Frauke Thode das Ehepaar Hinrichs.
In einem historischen Gebäude mit wechselnder Geschichte aus dem Jahr 1830 hat sich das Ehepaar Hinrichs einen Traum erfüllt. Sie errichtete mit viel Eigeninitiative in dem Gebäude eine Bonbon Kocherei.
Diese ist überall sehr bekannt, sogar die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundespräsident Frank Walter Steinmeier waren zu Gast.
In Solingen gibt es eine Schule, in der die Ausbildung zur Fachkraft von Süßigkeiten möglich ist. Diese hat Herr Hinrichs nicht absolviert, seine Wurzeln liegen in Bordesholm, dort ist die Familie zu Hause. Er hat sich das Handwerk selbst beigebracht.
Bis weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus ist die Bonbonkocherei als Eckernförder Attraktion bekannt und beliebt. Vor den Augen der Besucher werden die leckeren Bonbons hergestellt. Je nach Bonbonsorte kommen die verschiedensten Handwerkstechniken zum Einsatz. Über einhundert verschiedene Walzen sorgen zum Beispiel für die mundliche Form des Bonbons. Die jüngsten Walzen sind gerade einmal 40 Jahre alt, es gibt aber welche, die doppelt so alt und älter sind. Die Lieblingswalze ist die Fischwalze, denn vor langer Zeit wurden in dem Gebäude Fische geräuchert. Der Schornstein steht zum Teil noch. Dort, wo der Bonbonteig brodelt, standen die Altonaer Räucheröfen. Durch den Einsatz verschiedener Motivwalzen, des Kegelrollers oder des Drageekessels entstehen Qualitätsbonbons in alter Handwerkkunst.
Jung und Alt erfreuen sich an der großen Vielfalt, die vor den Augen der Besucher hergestellt werden.
Das Ehepaar Hinrichs ist inzwischen im Rentenalter, aber sie haben einen kompetenten Nachfolger gefunden, dass die Zukunft der Bonbon Kocherei sichergestellt ist.
Ein kleines Tütchen mit Bonbons hat das Ehepaar Hinrichs für jede LandFrau mitgebracht.
Frauke Thode bedankt sich mit einem kleinen Präsent für den Vortrag über die Erfolgsgeschichte der Bonbon Kocherei.
Ruth Schröder